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Störungen des Gefäßsystems

Herz/Kreislaufsystem

Im menschlichen Körper unterscheiden wir zwei Gefäßsysteme, die in Lage und Funktion eng miteinander verbunden sind. Das Blutkreislaufsystem mit seinen Arterien und Venen und das Lymphsystem.

Der Blutkreislauf hat die Funktionen der Versorgung sämtlicher Körperstrukturen mit Nährstoffen und Sauerstoff und den Abtransport von Kohlendioxid, sowie die Abwehrfunktion des Körpers zu erhalten. Sollte der Blutkreislauf gestört sein, kommt es in den nicht versorgten Körpergebieten zum Absterben des Gewebes.Das Herz ist der Motor dieses Systems und regelt den Blutdruck. Es ist ein Hohlorgan und ein einziger kräftiger Muskel. Der normale Blutdruck eines Erwachsenen Menschen liegt bei 120/80 mmHg in Ruhe.

Aber auch die Gefäße (Venen und Arterien) und die Blutzusammensetzung müssen in Ordnung sein, damit dieses System gut funktioniert. Sind die Blutgefäße z.B. verengt, wie bei Arteriosklerose (z.B. durch Diabetes, Rauchen oder ungesunde Ernährung…), so ist  die Versorgung des umliegenden Gewebes mit Nährstoffen, Sauerstoff und Abwehrkörpern nicht mehr ausreichend gewährleistet.Ändert sich die Blutzusammensetzung so kann es passieren, dass sich die Blutfließgeschwindigkeit verlangsamt und sich somit der Druck auf die Gefäßwände erhöht. Es kann zu einem Ödem kommen.Desweiteren kann es zu einem Gefäßverschluss kommen, der evtl. einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Thrombose zur Folge haben kann. Auch dafür finden wir eine geeignete Therapie für Sie.

Lymphsystem

Das Lymphsystem findet heute leider immer noch keine angemessene Beachtung in der Medizin. Die Hauptaufgabe des Lymphsystems ist der Abtransport von Flüssigkeiten,  Stoffwechselabfallprodukten und die Immunabwehr. In einem gesunden menschlichen Kreislauf werden  täglich ca. 20 Liter Flüssigkeit von den Arterien in das Gewebe zur Zellversorgung abgegeben, aber nur ca. 18 Liter werden von den Venen wieder aufgenommen. Die restlichen 2 Liter werden vom Lymphsystem abtransportiert.

Sollte nun das Lymphsystem eine Störung haben, ergibt sich automatisch ein Problem mit der überschüssigen Flüssigkeit im Gewebe. Es drohen Ödeme.Ödeme haben unterschiedliche Einteilungen, diese ergeben sich aus den Ursachen und der Entstehungsform.

Es werden folgende Ödeme unterschieden:

Lymphödem
Lymphödeme stellen eine große Gruppe der Ödeme dar. Sie sind eiweißreich und entweder angeboren oder erworben. Die Ursache liegt in einer Störung der Lymphgefäße oder entsteht durch Schädigungen nach Operationen, Bestrahlungen etc.

Exsudatives Ödem
Dieses Ödem ist eiweißreich. Durch Schädigung von Blutgefäßen, z.B. durch Traumen oder Entzündungen, treten Eiweiße aus.

Transsudatives Ödem
Transsudative Ödeme sind eiweißarm und leicht dellbar. Es tritt bei Störungen der Venen, der Herzfunktionen oder bei Bluteiweißmangel auf.

Lipödem
Dieses Ödem ist durch ödematisiertes Fettgewebe schmerzhaft und betrifft nur Frauen, meist an Armen und Beinen.

In unserer Praxis erhalten Sie die entsprechende Therapie.